$file.description

Hawai'is Big Island

Die jüngste aber größte Insel

Big Island ist zwar die jüngste der hawaiischen Inselkette, jedoch ist sie die größte - und zwar ist sie so groß, dass alle anderen Inseln in ihr unter kommen würden.
Aufgrund der Vulkanaktivität, die hier vorherrscht, wächst Big Island stätig weiter. Hier liegen Kilauea, einer der größten Vulkane weltweit, und Maunaloa, ein im Jahr 1983 zuletzt ausgebrochener Vulkan. Sie befinden sich im größten Nationalpark des Bundesstaates Hawaii, im Hawai'i Volcanoes National Park, der im Jahr 1916 gegründet wurde. Er erstreckt sich vom Gipfel des massivsten Berges, dem Maunaloa, bis zum Meer. Wanderbegeisterte können hier auf gut ausgebauten Wanderwegen durch üppige Regenwälder, verbrannte Wüsten, entlang von Felszeichnungen bis hin zu einem begehbaren Lavaschlot laufen.
Doch hat die Aloha-Insel Big Island noch viel mehr zu bieten, als Vulkanlandschaften: Auf dieser Insel vereinen sich alle Klimazonen, sodass Besucher immer wieder über die Vielfältigkeit der Vegetation staunen. Am Vormittag noch am schwarzen Sandstrand gelegen, wandern Sie am Nachmittag durch tropische Regenwälder, bis Sie gegen Abend auf schneebedeckten Gipfeln die Aussicht genießen. Nirgendwo sonst auf der Welt muss man sich an nur einem Tag zwischen Surfen und Skifahren entscheiden!

Hawaii jetzt anfragen!
Dieses Feld ist vorgeschrieben.
Dieses Feld ist vorgeschrieben.
Dieses Feld ist vorgeschrieben.
Dieses Feld ist vorgeschrieben.

Die hohen Berge auf der Insel halten die Regenwolken weitestgehend auf, sodass der Nordosten eher verregnet ist, wohingegen die berühmte Kona Coast kaum bis keinen Regen im Laufe des Jahres vorweist.
Ähnlich sieht es auf dem Thermometer aus: Während man in Kona fast durchgehend um die 35 Grad Celsius im Schatten misst, erreichen die Temperaturen auf den Berggipfeln nur knapp den Gefrierpunkt.
Big Island ist auch bekannt für die zahlreichen historischen Stätten, die Tempel und archäologischen Fundorte, die die hawaiische Kultur widerspiegeln.
In diesem Zusammenhang ist der Puuhonua o Honaunau National Historic Park auf jeden Fall erwähnenswert. Früher ein Zufluchtsort für verstoßene oder besiegte Krieger, befinden sich an diesem Ort heute imposante Götterskulpturen, die an die Historie erinnern. 

An der vom Wind abgewandten Seite der Insel, der Kona Coast, liegt Puuhonau o Honaunau, welches den etwa 100 Kilometer langen Küstenstreifen in North Kona und South Kona teilt. Hier in Puuhonau o Honaunau wird man durch klare Luft und geringe Luftfeuchtigkeit bestochen, was dafür sorgt, dass die üppigen Blumen und der strahlende Sonnenschein einem wahren Farbenspiel gleichen. Nicht umsonst haben sich hier zahlreiche Resorts und Wohnanlagen angesiedelt und in dieser Region wird sogar Wein angebaut.
Hier ist der Austragungsort des Hawai'i Ironman, des berühmten Triathlons, der sich inmitten der vielen kleinen, hübschen Küstenstädten kaum besser hätte platzieren können.
Nördlich dieser Gegend liegt die 20 Kilometer lange Kohala Coast, die an den 800 Meter langen Hapuna Beach grenzt, der einst als einer der besten Sandstrände und als beliebtestes Revier für ambitionierte Schnorchler gekürt wurde. An dieser Küste ist Sonnenschein garantiert.
Während Wassersportler und Golfbegeisterte eher von der Westküste angezogen werden, lockt es herbe Cowboys ins Inselinnere nach Waimea. Inmitten weitläufigem Weideland wurde hier die 90.000 Hektar große Parker Ranch gegründet, die sich neben der Viehzucht auch mit Reitstunden, Planwagenfahrten und einem eigenen Museum beschäftigt. Oberhalb dieser Cowboy-Welt liegen Noth Kohala und die Hamahua Coast. Durchkreuzt von insgesamt sieben Tälern ist das Waipio Valley das größte Tal. Hier wird überwiegend Taro angebaut. Gerade die Wurzel dieser Pflanze wird aufgrund Ihres hohen Stärkegehalts gerne von den Einheimischen geerntet.
Besonders empfehlen wir Ihnen den Besuch des Waipio Valley Lookout, von dem aus Sie eine hervorragende Aussicht auf die umliegenden schwarzen Sandstrände, sowie auf den Fluss Waipio haben.
Ein weiteres Glanzlicht in diesem Gebiet sind die vielen Wasserfälle, wie zum Beispiel der 400 Meter hohe Hiilawe Falls, oder der Akaka Falls, welcher zwischen der Hamakua Coast und der Hauptstadt Hilo liegt und dessen Wasser aus 126 Metern Höhe in die Tiefe stürzt.
Gerade für Naturfreunde bieten sich Ausflüge zum Hawai'i Tropical Botanical Garden und zum Nani Mau Garden an. Hier können Sie die prächtigen Farben der hawaiischen Pflanzenwelt bestaunen.

Unser Tipp:

Da Hawai'is Big Island sehr groß ist, empfiehlt es sich von Küste zu Küste zu reisen. Beispielsweise bietet sich Kona als Ausgangspunkt für Ihren Aufenthalt auf dieser Insel an, bevor Sie mit dem Mietwagen weiter in Richtung Hilo fahren (Fahrtzeit: ca. 2,5 Stunden) und die Insel auf eigene Faust erkunden.

Highlights im Überblick:

-Hilo: Inselhauptstadt mit zahlreichen Restaurants und Geschäften, außerdem botanische Gärten und Wasserfälle
-Waimea: Herber Cowboy-Charme mit vielen Viehzucht Ranches
-Historisches Kailua Village: Historisches Zentrum, sehr belebt
-Holualoa: Kaffeeland